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GORE-TEX® Blog

Mai 8, 2018

Run2 – Mein GORE-TEX® Transalpine-Run Debüt: Erste Laufschritte

„Absolute Beginners“ – Gemeinsam mit Daniela habe ich mich zum GORE-TEX® Transalpine-Run „Run2“ angemeldet. Unsere Trailrunning Erfahrung ist gegen Null, aber trotzdem wollen wir die ersten beiden Etappen des legendären Rennens bestreiten. Beim Run2 handelt es sich um eine Strecke von insgesamt 71 km und über 4.000 Höhenmeter Aufstieg und 4000 Höhenmeter Abstieg.

Run2 – Mein GORE-TEX® Transalpine-Run Debüt: Erste Laufschritte

Aller Laufanfang ist schwer. Ab sofort heißt es: Training bei jedem Wetter, ob Sonne, Regen oder Schnee, Hitze oder Kälte, im Flachen oder in den Bergen. Sich beim ersten Winterlauftraining dann allein die erste Run2 Etappe vor Augen zu führen – von Garmisch-Partenkirchen in Deutschland nach Nassereith in Österreich bei einer Entfernung von 43,7 km und insgesamt 2.470 Höhenmeter im Aufstieg und etwas weniger Höhenmeter im Abstieg (2.328 Hm) – ist nicht gerade motivierend. Bin ich doch erst im vergangenen Jahr ein gutes Stück des Jakobswegs gepilgert und war nach der ersten Etappe (33 km) komplett fix und fertig –damals allerdings komplett untrainiert. Und jetzt das: knapp 44 Kilometer in einer bestimmten Zeit zu laufen? Da hilft zunächst auch nicht die schöne Beschreibung der Etappe:

Auf der ersten Etappe führen die schönsten Trails unter der Zugspitze in stetem Auf und Ab über die Landesgrenze nach Ehrwald und weiter Richtung Biberwier hinauf zum Marienbergjoch. Bereits kurz nach dem Start in Garmisch-Partenkirchen führt der 14. GORE-TEX® Transalpine-Run ins Herzen des Wettersteingebirges, der höchste Punkt liegt mit 1.869 m noch unter der 2000er Marke bei der Auftakt-Etappe. Beim Downhill zum Adlerhorst habt ihr den Zielort Nassereith bereits im Blick.

Das erste Training habe ich bereits im Dezember 2017 absolviert. 8 km laufen und dafür habe ich satte 55 Minuten benötigt. Es war ein kalter Wintertag, kein Regen, aber leichter Gegenwind – vor allem aufwärts hinderlich. Die folgenden Trainings in einem Abstand von ca. 5-7 Tagen dann jeweils eine volle Stunde laufen. Und siehe da: nach einer Stunde bin ich zwar platt, habe aber trotzdem gut durchgehalten! Das Gelände ist jedoch komplett flach, aber immerhin. Die Höhe muss dann erstmals hinten anstehen und kommt erst dann zum Einsatz, wenn ich in meiner ursprünglichen Heimat, den Südtiroler Dolomiten, verweile.

Ich versuche erst mal eine Grundkondition aufzubauen. Dazu laufe ich ein- bis zweimal jeweils eine Stunde draußen im Park oder trete schon mal um die 90 Minuten in die Pedale meines fest verankerten Drahtesels im hauseigenen Keller. Weitere Trainingseinheiten bilden beispielsweise kurze Skitouren auf der Seiseralm (ca. 300-500 Höhenmeter) oder eine Schneeschuhwanderung im Martelltal (700 Höhenmeter auf über 2.700 Meter Seehöhe). Aber schnell wird mir klar, dass ich das Ganze noch unter professioneller Anleitung angehen sollte.Da kommt Michael Arend ins Spiel. Er und sein Kollege Stefan sind professionelle Trainer im Trailrunning, Ultramarathon und Ultratrail und unterstützen Athleten bei der Trainingsplanung und Betreuung. Mehr dazu im nächsten Teil.

Möchtest du mehr zum Thema „Mein GORE-TEX® Transalpine-Run Debüt“ erfahren? Hier geht es zu den Artikel Die Entscheidung und das richtige Equipment.

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