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GORE-TEX Blog

Mai 18, 2018

Run2 – Mein Debüt beim GORE-TEX Transalpine-Run: Drei Tage Jakobsweg als Trainingseinheit

„Absolute Beginners“ – Gemeinsam mit Daniela habe ich mich zum GORE-TEX Transalpine-Run „Run2“ angemeldet. Unsere Trailrunning-Erfahrung geht gegen Null, aber trotzdem wollen wir die ersten beiden Etappen des legendären Rennens bestreiten. Beim Run2 handelt es sich um eine Strecke von insgesamt 71 km, bei der über 4.000 Höhenmeter im Aufstieg und 4000 Höhenmeter im Abstieg zu bewältigen sind.

Run2 – Mein Debüt beim GORE-TEX Transalpine-Run: Drei Tage Jakobsweg als Trainingseinheit

Abwechslung im Trainingsprogramm ist angesagt: Drei Etappen des berühmten Jakobswegs, dem Camino de Santiago, stehen auf dem Programm. Mir geht es dabei weniger ums Laufen, sondern um die Distanz. Es sind knapp 55 Kilometer, aufgeteilt auf drei Tagesetappen. Während der Wanderung teste ich erstmals den Laufrucksack, denn schließlich wird er ja ein wichtiger Begleiter während des Run2 werden. Und das Gewicht, das ich tagsüber auf dem Camino trage, entspricht in etwa der Last, die ich beim Rennen im September auf den Schultern haben werde. Wer sich jetzt verwundert fragt, ob ich entweder nur mit einem Outfit drei Tage durch Spanien wandere oder andrerseits beim Run2 etwa zehn Kilo schleppen muss, dem sei gesagt: weder noch! Das Hauptgepäck während der drei Tage auf dem Jakobsweg wird mit einem Transporter von Ort zu Ort gebracht! Klingt uncool, ist es auch und trotzdem sehr angenehm, da ich mich dadurch auf den ohnehin anstrengenden Weg konzentrieren kann.

Da ich den Jakobsweg wandernd und nicht laufend bestreite, wähle ich diesmal GORE-TEX SURROUND® Wanderstiefel von La Sportiva und eine GORE-TEX Wanderjacke von The North Face. Es ist um diese Jahreszeit im Nordwesten Spaniens für gewöhnlich noch etwas kühl, daher muss die GORE® WINDSTOPPER® Wanderhose von Salewa herhalten. Zur Sicherheit werden auch noch Outdoor Research Handschuhe aus GORE® WINDSTOPPER® und eine Mütze von Kask mit von der Partie sein.

Tag 1 und 2 waren durchwegs sonnig, aber kalt und windig. Durch die grüne Landschaft Galiziens wandern – vorbei an kläffenden Hunden, hart arbeitenden Bauern und humpelnden Pilgern – war zwar anstrengend aber kurzweilig. Viele gute Gespräche über alle möglichen Themen des Alltags haben die Zeit wie im Flug vergehen lassen. Und zwischendurch habe ich mal ein besonderes Foto gemacht oder mir einen café con leche – einen Milchkaffee – genehmigt. Am dritten und letzten Tag war Regen vorhergesagt! Also sollten die GORE-TEX Klamotten zum Einsatz kommen. Letztlich hat es während der 21 Kilometer der letzten Etappe von Pedrouzo nach Santiago nur leicht genieselt, aber just als ich den Platz vor der Kathedrale in Santiago betrat, fing es wie aus Eimern an zu schütten!

55 Kilometer zu wandern ist im Nachhinein anstrengender als man vermuten möchte. Es waren weder die Höhenmeter noch die Geschwindigkeit, die ins Gewicht fallen. Ich denke, es ist schlichtweg die Distanz sowie die mentale Anstrengung sich jeden Tag in der Früh erneut aufzuraffen, um weiterzuwandern. Alles in allem ein gutes Training für den Run2!

Erfahre mehr über Andreas‘ Erfahrungen auf dem Weg zu seinem Debüt beim GORE-TEX Transalpine-Run in den Artikeln: „Die Entscheidung“ und „Die Ausrüstung“ und „Die ersten Schritte“.