Best of ISPO 2017: Gear Guide Teil 2
In Teil 2 unseres ISPO Gear Guides stellen wir euch die neuesten Trends für Hände und Füße vor. Und nebenbei haben wir herausgefunden, was Pizza mit Schuhsohlen zu tun hat.


Nicht nur Bekleidung wird mit den Materialien und Technologien von Gore wetterfest. Auch Hände und Füße wollen warm und trocken bleiben.

Bei Haglöfs stand mit dem Grym Keprotec GT ein schöner Bergschuh am Stand, der in Punkto Festigkeit der ACE nicht nachsteht. Außen High-Tech Fasern, innen eine High-Tech GORE-TEX Membran: Läuft!


Eher trendy und casual als bergsportlich geht's im Hanwag Aoeta GTX zu. Statt auf einer Vibram Sohle kontert der Stiefel den Untergrund mit einer Gummimischung von Michelin. Kennt man vom Auto, sollte also funktionieren. Bei Vibram funktionierte dafür der Pizzaofen auf der ISPO ganz hervorragend. Im Gegensatz zu den eher zähen, langlebigen Verkaufsprodukten der Marke war die Pizza knusprig und von geringer Haltbarkeit. Die Italiener können eben nicht nur Schuhsohle.


Apropos leibliches Wohl: Die Marke Contigo hat ebenfalls einen Award gewonnen. Und zwar für eine Trinkflasche, die eine größere Ausflussöffnung hat als andere Trinkflaschen. Zitat Jury: „Autospout ist ideal, um große Flüssigkeitsmengen schnell zu trinken, ohne zu kleckern.“ Sehr gut. Ab auf die Wiesn. Wird bestimmt super.


Wer die Flasche draußen in der freien Natur mit Dreckwasser auffüllen möchte, für den hat der Entkeimungsspezialist Katadyn die perfekten Hilfsmittel im Programm. Neu und goldprämiert ist das BeFree Wasserfiltersystem. Sehr praktisch und klein verpackbar. Die versprochenen 1000 Liter reichen für ein paar Tage, da kann Contigo die Flaschenöffnung noch so groß machen.


Apropos Trinken und Wiesn: Bavarian Alpine Manifest. What? Hat mit dem Oktoberfest nichts zu tun, kommt aber aus Bayern: B.A.M.. Der Macher heißt Bambam und die Bindung „Pindung“. Sie ist noch nicht ganz fertig, aber interessant, soll sie doch den Gehkomfort einer Dynafit-mäßigen Pin-Bindung und die Steifigkeit und Sicherheit einer abfahrtsorientierten Freeride-Bindung kombinieren.


So eng Skischuhe mit einer Bindung verbunden sind, so eng ist der Winter mit kalten Fingern assoziiert. GORE-TEX Markenpartner wie Hestra, Reusch oder Ziener beugen diesem Leiden vor: Die Schweden denken systemisch und übertragen das Lagenprinzip auf die Hände: Erst ein dünner Merino-Layer, darüber ein schützender GORE-TEX Fäustling und wenn's sein muss, nochmals eine weitere Lage. So bleibt man flexibel und ist für alle Temperaturen ausgerüstet.


Reusch ist vor allem sportlich ausgerichtet. Das Modell Alexis Pinturault GTX® +Gore grip dürfte alle zufriedenstellen, die schnell nach unten wollen. Was für Skirennfahrer gut ist, ist auch für viele andere Schneefans angemessen. Manchmal reicht auch nur ein Finger, damit die anderen schön warm bleiben. Sieht lustig aus, ist aber überaus zweckmäßig und sicher ein Tipp für kalte Temperaturen!


Z wie Ziener: Die Traditionsmarke aus Oberammergau setzt die GORE-TEX Handschuhtechnologien +Grip, +Active oder +Warm perfekt um. Warum Ziener die Handschuhe einfriert? Keine Ahnung. Aber besser die Handschuhe frieren ein, als die Finger.
Links:
http://www.ispo.com/produkte/id_79701578/mehr-mode-mehr-funktion-mehr-nachhaltigkeit.html
http://www.ispo.com/unternehmen/id_79699442/weniger-pfc-gore-fabrics-will-gruener-werden.html

Zu Teil 1 unseres ISPO 2017 - Gear Guides.