कर्म – Gutes Karma. Man kann nur gewinnen.
Dort stehen die höchsten Berge der Welt. Das Land ist bettelarm. Die Menschen sind überaus freundlich. Äh, was weiß man noch über Nepal? Vielleicht, dass dort vor zweieinhalb Jahren ein verheerendes Erdbeben tausende Menschenleben forderte. Viele Bergsteiger wie Tamara Lunger, die es immer wieder nach Nepal zieht, engagieren sich für die Bevölkerung und unterstützen Hilfsorganisationen vor Ort. Das zeugt von Verantwortungsbewusstsein und Empathie. Und macht gutes Karma.


Jede eigene Handlung fällt auf uns selbst zurück. Das hat Folgen für das eigene Leben – jetzt oder irgendwann. Gläubige Menschen wissen das – oder besser: glauben daran. Aber auch andere werden hin und wieder in Situationen geraten, in denen sie das Gefühl tiefer Demut empfinden. Situationen, in denen man sich selbst, den eigenen Lebensstil und vermeintliche Gewissheiten in Frage stellt. Oder zumindest nachjustiert. Die Berge können manche Einsicht vermitteln. Und gewaltige Berge, wie sie im Himalaja stehen, erst recht. Mount Everest, Kangchendzönga, Lhotse, Makalu: Die höchsten Massive des Planeten befinden sich in dem kleinen, armen Land Nepal, das eingezwängt zwischen Indien und Tibet liegt. Und die Berge wirken. Wer's nicht glaubt, sollte mal hinfahren.

Bergsteiger jedenfalls können sich dem Bann dieser 8000er Gipfel kaum entziehen. Sonst wären es ja keine Bergsteiger. Die Berge Nepals sind mit dem Land untrennbar verbunden. Und mit den Menschen, die dort leben. Tamara Lunger hat Berge im Kopf und will hinauf auf die eisigen Gipfel, die ihr alles geben, aber auch alles nehmen können. Aber nur ein Gipfel, abgehakt und weiter – das kann nicht alles sein. Für die erfolgreiche Höhenbergsteigerin haben Everest, Lhotse und Co. eine weiterreichende, existenzielle Bedeutung. Der Himalaja hat Tamaras Leben bereichert. Deshalb will sie dem Land wenigstens ein bisschen etwas zurückgeben. Sie möchte ihre Bekanntheit nutzen, um für die Organisation „Friends of Nepal“ zu werben. Freunde Nepals gibt es erstaunlich viele, und das ist gut so. Auch andere Bergsteiger unterstützen diverse Hilfsorganisationen und Vereine, die sich für Schulen und Krankenhäuser in Nepal stark machen. Der nepalesische Staat kann vieles nicht leisten, ein Großteil der ländlichen Bildungs- und Gesundheitsinfrastruktur wird von ausländischen Spenden finanziert. Applaus und Dank an alle, die dazu beitragen! Mit dem tödlichen Erdbeben 2015 hat sich die Lage noch verschlechtert. Dieses Erdbeben brach nicht nur über Nepal herein, sondern fand durch das damit verbundene Lawinenunglück am Mount Everest mit vielen toten Bergsteigern und vermissten Trekkingtouristen auch in den hiesigen Medien ein großes Echo. Huch! Plötzlich sind auch wir Touristen betroffen!

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Freunde(n) Nepals helfen

Die Organisation FoN hat aus europäischer Sicht den Vorteil, dass sie in Nepals Hauptstadt Kathmandu beheimatet ist. Tamara Lunger und Simone Moro (Wintererstbesteiger u. a. des Nanga Parbat) kennen die FoN seit Jahren. Simone absolvierte bereits etliche Hilfsflüge per Helikopter und die Bergsteiger arbeiten auch bei ihren Expeditionen eng mit der Agentur zusammen.
Tamara erläutert: „Die Leute von FoN betreiben auch unsere Agentur, mit der wir unsere eigenen Expeditionen organisieren. Unsere langjährige Zusammenarbeit hat gegenseitig absolutes Vertrauen geschaffen. Deswegen weiß ich, dass alles, was dahin gespendet wird, auch ankommt. Und für was es verwendet wird. Simone hat ja auch seine eigene Hubschrauberfirma in Nepal. Da kommt extrem viel Know-How zusammen und man spart sich viel Verwaltungsaufwand. Entscheidungen, wo und wie geholfen wird, können schnell getroffen und umgesetzt werden.“ Nach dem Erdbeben war schnelle Hilfe besonders wichtig. Mittlerweile sind einige Schulen wieder aufgebaut, Krankenhäuser verrichten wieder ihren Dienst – aber viele abgelegene Dörfer sind immer noch zerstört, die Toten sind fort und viele Familien kämpfen nach wie vor ums Überleben. Es besteht nach wie vor riesiger Hilfsbedarf.

Karma per Klick

Bei Tamaras Expedition am Kangchendzönga entstand die Idee, die Kommunikation während und nach der Reise mit einem Charity-Projekt zu verbinden, um Gelder für FoN zu sammeln. Das Projekt „Art of Emotion“ wird von der Marke GORE-TEX unterstützt. Und Ihr, liebe Leser und Fans von Tamara und der Marke GORE-TEX, könnt mitmachen. Das Beste daran: Ihr müsst noch nicht mal selbst was spenden. Es reicht ein Like! Ein einfacher Klick! Na sowas. Denn für jeden Like spendet GORE-TEX einen Euro an die Friends of Nepal. Die Aktion läuft in der ersten Dezemberhälfte 2017. Das Geld wird direkt an FoN gespendet. Davon können zum Beispiel Hubschrauberflüge finanziert werden, um Hilfsgüter in entlegene Dörfer zu transportieren oder notfallmedizinische Versorgungsflüge für Mütter, die bei eine Geburt Probleme bekommen und sich den Flug in ein Krankenhaus nie leisten könnten.

Natürlich kann man auch was gewinnen – außer einem guten Karma: Denn während der Kantsch-Expedition entstanden ein Dutzend einzigartige Cartoons. Der Zeichner Roberto Meli fertigte anhand von Gesprächen mit Tamara und Simone per Satellitentelefon szenische Bilder an – also alles echte, handgezeichnete Unikate. Und Ihr könnt eines gewinnen! GORE-TEX verlost unter allen Likern eine Originalzeichnung, außerdem gibt es weitere Preise zu gewinnen. Weil alles seine Ordnung haben muss, geht’s hier zu den Teilnahmebedingungen.

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Wer von Euch (wahrscheinlich zu Recht) meint, mit einem Klick wäre das eigene Karma noch nicht gerettet, der kann sich weitergehend engagieren. Hier und da eine gute Tat, ab und zu eine Spende für Bedürftige – das tut uns Wohlstandstouristen nicht weh und hilft allen. Wem Nepal am Herzen liegt, der kann kleine Eurobeträge über Tamaras Spendenkonto bei Paypal überweisen.