Getestet bis ans Limit: Tamara Lunger vs. Nanga Parbat
Mit 14 träumt Tamara Lunger erstmals davon, einen 8.000er zu besteigen. Mit 23 steht sie als jüngste Frau auf dem Gipfel des Lhotse, später folgt mit dem K2 der zweithöchste Berg der Welt, den Tamara ohne künstlichen Sauerstoff bezwingt. Was sie anpackt, gelingt. Ein Rekord jagt den nächsten. Getragen von dem Gefühl, ihre Leidenschaft gefunden zu haben, gibt es für die Südtirolerin nur noch einen Weg: nach oben. Film ab!




 

 

Rekordversuch am Nanga Parbat

Dieser Weg führt sie zu ihrem Schicksalsberg: dem Nanga Parbat. Es ist 2016, als Tamara mit drei weiteren Bergsteigern die erste Winterbesteigung des legendären 8.000ers wagen will. Sie ist zu diesem Zeitpunkt knapp 30 Jahre alt. Mit ihrem Bergpartner Simone Moro und zwei weiteren Bergsteigern macht sie sich vom Basislager in Richtung Gipfel auf. Ihr Ziel hat sie fest im Blick. Es wäre ein Rekord, sie würde Geschichte schreiben.

Body vs. Mind: Tamara kämpft gegen ihren Körper

Aber schon zu Beginn des Aufstiegs meldet sich ihr Körper ungewohnt heftig. Für die Akklimatisation blieb bei dieser Winterbesteigung wenig Zeit, Tamara leidet unter Übelkeit, fühlt sich schwach. Trotzdem kämpft sie sich voran, Meter um Meter. Bis es nicht mehr geht. 70 Meter liegt der Gipfel da entfernt, sie kann ihn sehen, fast greifen. Die erste Frau bei einer Winterbesteigung auf dem Nanga Parbat. Aber ihr Organismus rebelliert. Darf sie diese Chance vorbeiziehen lassen, diesen Rekord?

 

Siegen oder Scheitern? Die Stunde der Entscheidung

Es ist an dieser Stelle, nur 70 Meter vor ihrem großen Ziel, an der Tamara Lunger eine Entscheidung treffen muss. Seht in unserer People Story, welchen Weg Tamara einschlägt.

 

 


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