Der Weg ist das Ziel: Christopher Mohn erfüllt sich sein Mountopia beim höchsten Marathon der Welt
Für den Dynafit Mountopia Gewinner Christopher Mohn wird mit dem Lauf des Mount Everest Marathons ein großer Traum wahr. Wir haben ihn auf seinem Weg dorthin begleitet.


Vor zwei Jahren hätte Christopher Mohn wohl kaum damit gerechnet, dass er eines Tages noch den höchsten Marathon der Welt laufen würde. Schwer an Borreliose erkrankt, wog er im kritischsten Stadium des bakteriellen Infekts gerade noch 52,6 Kilo. Meist fühlte er sich in dieser Zeit sogar zu schwach, um nur ein paar Schritte zu gehen. Bis die Ärzte erkannten, welche Krankheit sein Immunsystem so massiv angegriffen hatte, vergingen fünf Jahre.


Mittlerweile hat Christopher sich von seiner Erkrankung erholt und sucht wieder nach neuen Herausforderungen. Als daher unser Markenpartner Dynafit Ende September 2016 zur Teilnahme an ihrem Mountopia-Wettbewerb  aufrief, zögerte der US-Amerikaner nicht lange, sich zu bewerben. Mountopia setzt sich aus den englischen Wörtern Mountain (Berg) und Utopia (Utopie) zusammen und beschreibt das eine bestimmte Ziel, das jeder Bergliebhaber vor Augen hat: sei es die Besteigung eines mystischen Bergs, die Teilnahme an einem epischen Rennen oder eine herausfordernde Expedition. Die Herzensprojekte der Teilnehmer reichten von der Überquerung des Mount Kea und Mount Lo über den Lauf des Western States Ultra-Marathon bis hin zum Dreikampf Venediger Rush. Letztendlich konnte sich Christopher gegen 600 Teilnehmer aus 42 Nationen durchsetzten und wurde Ende Februar zum ersten Mountopia-Gewinner gekürt. Ausgestattet mit einem Preisgeld von 8000 €, der Unterstützung eines Experten und der passenden Ausrüstung geht für Christopher ein lang gehegter Plan in Erfüllung. Er darf an den Mount Everest reisen, um am höchsten Marathon der Welt teilzunehmen.


Christophers Mountopia beginnt im nepalesischen Kathamandu, wo er zwölf Tage vor dem großen Marathon das erste Mal südasiatische Höhenluft schnuppert. In der pulsierenden Metropole inmitten eines Talkessels taucht er in die exotische Welt der nepalesischen Hauptstadt ein, besucht den berühmten Affentempel und probiert kulinarische Spezialitäten wie Momos (Teigtaschen). Im Anschluss geht es per Flugzeug weiter nach Lukla, dessen Flughafen als einer der gefährlichsten der Welt gilt. Die Landebahn ist aufgrund ihrer Begrenzung durch eine Schlucht auf der einen Seite und einer Bergwand auf der anderen Seite sehr kurz. Von Lukla aus wanderte Christopher dann zum Base Camp in Namachee, wo er sich zusammen mit den anderen Marathon-Teilnehmern an die Höhenluft akklimatisiert. Doch bereits am ersten Tag im Base Camp leidet der Gewinner unter einer Lebensmittelvergiftung, die ihn auch die kommenden Tage in Schach hält. Nichtsdestotrotz nutzt er die Möglichkeit, sich mit dem Terrain des Himalayas vertraut zu machen und die atemberaubende Aussicht auf den Mount Everest zu genießen. In der Vorbereitungszeit von zehn Tagen legt Christopher Mohn knapp 52 Kilometern Fußmarsch bei gerade einmal 51 Prozent der Menge des Sauerstoffgehalts auf Meereshöhe zurück.


Für den idealen Schutz gegen alle Witterungen bekommt Christopher vor dem Rennen die Dynafit Ultra Light GORE-TEX ShakeDry™ Jacke und den Feline GORE-TEX Schuhen aus, die dank GORE-TEX Produkttechnologie wasserdicht, winddicht und atmungsaktiv sind. Besonders die 140 g leichte Dynafit Laufjacke begeistert den Gewinner:
«The Ultra Light GORE-TEX ShakeDry™ Jacket helped me fulfill my Mountopia with its versatile functions. It was light and compatible enough to throw in my daypack without any notice in weight or bulk, performed outstandingly during random mountain rainstorms in keeping me dry, and kept me warm with just my Traverse Thermal Hoodie underneath without over heating when the wind picked up during my trek through the mountains. Likewise, when I was running it was as light as breathable, keeping me warm in the strong cold breezes without sweating to death while wearing it! In short, it kept me comfortable throughout multiple conditions and situations!»

 

Nach einer intensiven Vorbereitungszeit reihen sich am 29. Mai 2017 gegen 6:45 Uhr alle 200 Läufer an der Startlinie unterhalb eines Gletscherbruchs auf. Zur Einstimmung hört Christopher noch kurz vor dem Startschuss David Bowies Song „Space Oddity“ – ein Lied, dass von Mut und den Aufbruch zu etwas Unbekanntem erzählt. Los geht es im Base Camp auf 5364 Höhenmetern, von wo aus die Strecke über Gletscher, Geröllfelder, steile Abhänge und sogar Hängebrücken bis nach Namachee führt. Zwar fällt das Atmen mit abnehmender Höhenmeterzahl immer leichter, dennoch ist Christopher immer wieder kurz davor aufzugeben. Er verdreht sich während des Marathons nicht nur das Knie und kann deshalb weite Strecken nur unter Schmerzen zurücklegen, sondern wird wiederholt von Übelkeitsattacken überwältigt. Nur der Gedanke an seinen Vater motiviert ihn trotz der Schmerzen und des Brechreizes einen Schritt vor den anderen zu setzten. Um diesen nämlich noch vor seiner Abreise an der Ziellinie anzutreffen, muss er den Marathon an einem Tag schaffen.


Und endlich: nach 11 Stunden und vier Minuten erreicht Christopher endlich das Ziel in Namachee Bazaar (3440 Höhenmeter) und fällt seinem Vater in die Arme. Trotz all der Anstrengung, der Schmerzen und der Tränen hat er es geschafft, sich seinen großen Traum zu erfüllen.

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