Lachlans und Matts Tryouts Challenge

Snowkiting: vom Hobby zur absoluten Leidenschaft

Als Matt noch zur Schule ging, beobachtete er eines Tages, wie jemand am Strand einen Lenkdrachen steigen ließ, und fand, das sah nach Spaß aus. Noch am selben Tag kratzte er sein ganzes Erspartes aus seinen Ferienjobs zusammen und kaufte sich im Internet einen gebrauchten Lenkdrachen. Mittlerweile sind wir schon seit langer Zeit befreundet, aber die Geschichte, wie alles begann, finde ich bis heute unglaublich inspirierend. Denn von jenem Tag an ist seine Leidenschaft für Lenkdrachen ständig gewachsen. Irgendwann stieg er aufs Wasser um und begann mit dem Kitesurfen, und schließlich wechselte er zum Snowkiting. Matt brachte mich zum Kitesurfen, was mir auch super viel Spaß gemacht hat, und an einem Wintertag haben wir es dann im Schnee ausprobiert. Ich probiere gern neue Dinge aus, und da es das Skifahren (eine meiner Lieblingssportarten) mit dem Kiten (für mich etwas völlig Neues) verbindet, hat es mich natürlich gereizt, es auszuprobieren.

Winnebagosee, Fond du Lac, Wisconsin, USA

 

Statt bergab zu fahren, nutzt man die Kraft des Windes, um sich vorantreiben zu lassen

Matt kennt sich im Snowkiting richtig gut aus. Ich habe praktisch alles von ihm gelernt und das ist toll. Es ist im Grunde genau so, wie es sich anhört: Du steigst auf deine Skier und begibst dich in den Schnee. Aber statt einen Berg hinunterzufahren, wie man es normalerweise machen würde, nutzt man einfach die Kraft des Windes, um vorwärts zu kommen. Die Kites wurden speziell für diese Sportart entwickelt, so hat man deutlich mehr Kontrolle über die Geschwindigkeit und die Richtung. Ich denke, man kann es mit Segeln vergleichen. Es gibt auf der ganzen Welt einfach nichts Vergleichbares. Für mich ist es ein Nervenkitzel, fühlt sich aber immer noch etwas unnatürlich an. Matt ist darin mittlerweile ein Profi, aber ich lerne noch. Das Handling des Drachens ist für mich immer noch ein bisschen schwierig, denn dafür sind ganz neue Fertigkeiten erforderlich. Heute, nach mehreren Jahren Lernen und Trainieren, werde ich immer selbstbewusster, wenn ich mir mit Matt ein Rennen liefere.

 

Warum der Wind beim Snowkiting eine so wichtige Rolle spielt

Vor ungefähr sechs Jahren trafen Matt und ich unseren gemeinsamen Freund Keith. Es hatte gerade ein wenig geschneit, und ein bisschen windig war es auch. Keith wollte unbedingt das Snowkiting ausprobieren. Also suchten wir die ganze Ausrüstung und Kleidung dafür zusammen, aber als wir endlich so weit waren, hatte der Wind sich auf einmal gelegt. Wir haben es bis heute tatsächlich nicht geschafft, gemeinsam die Kites in die Luft zu bekommen. Keith, wenn du das hier liest: Lass es uns demnächst noch einmal versuchen!

Das Coole am Snowkiting ist, dass man es in jedem Gelände machen kann. Es spielt wirklich keine Rolle. Alles, was du brauchst, ist die nötige Ausrüstung, Schnee oder Eis und ein bisschen Wind. Meine beste Lehrstunde hatte ich an dem einen Tag auf diesem riesigen zugefrorenen See in Wisconsin.

Spray Lakes, Alberta, Kanada

 

Die wichtigsten Voraussetzungen fürs Snowkiting

Am wichtigsten ist es, auf die Witterungsbedingungen zu achten. Geeignetes Wetter zum Rausgehen ist ganz entscheidend. Ansonsten ist es natürlich wichtig, die richtige Ausrüstung und Bekleidung dabeizuhaben. Selbstverständlich braucht man einen Kite und Skier oder ein Board. Kites sind sehr teuer, aber die Investition in ein gutes Exemplar zahlt sich meist aus. Die Wahl der richtigen Bekleidung ist von entscheidender Bedeutung, denn man kommt wirklich ins Schwitzen. Stell dir vor, du bist irgendwo weit draußen in der Natur und nicht ausreichend gegen Kälte und Wind geschützt. Eine vernünftige winddichte Ausrüstung hilft ungemein dabei, dich warm zu halten.

Beim Training und bei Rennen tragen wir normalerweise GORE-TEX Bekleidung, wie Arc’teryx Hosen (Sabre) und -Shelljacken (Sphene). Darüber hinaus ist das Tragen eines Midlayers für zusätzliche Wärme nie verkehrt. Da GORE-TEX Bekleidung optimal für jegliche Outdoor-Aktivitäten ist, haben wir noch nie wirklich daran gedacht, etwas anderes auszuprobieren. Außerdem spielen die GORE-TEX Handschuhe von DaKine eine entscheidende Rolle, denn sie schützen unsere Hände vor der Kälte. Wir sind von der Atmungsaktivität unserer Bekleidung begeistert. Sie hält uns bei den Rennen trocken und warm.

Red Bull Ragnorak Event: Hochebene Hardangervidda, Norwegen

 

Ich bin Lachlan und zusammen mit meinem Kumpel Matt teile ich die Leidenschaft fürs Snowkiting. Wir leben beide in den USA, jedoch in verschiedenen Städten. Ich bin aus Seattle und lebe jetzt an der Ostküste in Delaware, ganz in der Nähe des Hauptsitzes von Gore. Matt ist aus Boston, lebt derzeit aber in Chicago. Wir haben uns über die Arbeit für GORE-TEX kennengelernt und teilen jetzt die gemeinsame Leidenschaft fürs Snowkiting. Was wir an unserer Arbeit bei Gore so lieben, ist, neben dem Standort der Firma, der eine Fülle an Freizeitaktivitäten ermöglicht, diese unglaubliche Mischung aus Abenteurern und Gleichgesinnten, die man hier antrifft. Deshalb sind hier auch einige unserer besten Freundschaften entstanden.

 

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