Mein #GORETEX40-Moment in Kirgistan: ein 4.200 Meter Gipfel
Bei einer dreiwöchigen Trekkingtour durch das kirgisische Tjen-Shan-Gebirge erlebte Andreas Marmsoler seinen besonderen #GORETEX40-Moment.


2002 unternahm ich eine Reise in ein exotisches Land: Kirgistan. Ich nahm an einer dreiwöchigen Trekkingtour durch das Tjen-Shan-Gebirge teil. Drei Wochen draußen unterwegs, zwischendurch wenige Nächte in einem Hotel, Temperaturunterschiede zwischen +30°C und Minusgraden und das alles im Trekking-Modus. Das klang nach Abenteuer. Zur damaligen Zeit unternahm ich maximal Eintageswanderungen. Jetzt also drei Wochen. Zur Vorbereitung sollte ich mir etwas Kondition holen. Mitten in München kann man zwar keine Höhenmeter simulieren, aber im Olympiapark joggen. Mindestens genauso wichtig wie eine gute Kondition war die Ausrüstung. Hier fragte ich meinen Kumpel Kurt um Hilfe. Es sollte eine wasserdichte Jacke sein und wasserdichte Schuhe. Sein Rat: nimm die GORE-TEX Salewa AlpineXtreme Jacke und besorge dir GORE-TEX Lowa Bergschuhe. Damit sei ich ausreichend geschützt, so Kurt.
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Die Anreise in das Tjen-Shan-Land war schon abenteuerlich und die Infrastruktur vor Ort improvisiert. Die Berglandschaft dagegen außergewöhnlich schön. Nach +40°C in der Hauptstadt Bischkek folgten dann deutlich angenehmere Temperaturen bereits bei der Akklimatisation auf 2.500 Metern. Die folgenden Tage waren durchwegs sonnig und daher auch ideal für den Gipfelversuch. Er sollte einfach zu besteigen sein, ohne Seil. Ohne Seil stimmte zwar, aber so einfach war es trotzdem nicht. Ohne den Remix von Elvis Presleys Song „A little less conversation, a little more action, please“, den ich ständig im Kopf hatte, hätte ich wohl vermutlich den 4.200 Meter Gipfel nicht geschafft. Insgesamt waren wir an dem Tag circa 15 Stunden unterwegs, wobei der Abstieg genauso schwierig war wie der Aufstieg – aber primär wegen der nachlassenden Konzentration und Kraft. Zudem zogen Wolken auf und es wehte ein rauer Wind. Höchste Zeit die GORE-TEX Jacke zu nutzen, damit ich nicht auskühle. Mein erster 4.000er war also bezwungen.
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In der darauffolgenden Woche hatten wir noch eine Trekkingtour südöstlich des Issyk Kul Sees unternommen. Dort änderte sich das Klima schlagartig. Auf über 2.500 Meter begann es zu schneien und plötzlich fanden wir uns in einer Schneelandschaft wieder. Im Zelt schlafen, draußen -10°C und 10 cm Neuschnee – eine ganz neue und vor allem kalte Erfahrung. In dieser unwirtlichen Gegend war meine Ausrüstung essentiell! Drei Wochen verbrachte ich 2002 also in Kirgistan: neben einer wunderbaren Bergwelt, die mir bis heute in Erinnerung geblieben ist, habe ich die Vorteile von GORE-TEX Produkten ausgiebig testen können. Im Übrigen besitze ich diese Jacke immer noch!
Andreas Marmsoler (rechts) während seiner Tour durch das kirgisische Tjen-Shan-Gebirge.
Andreas Marmsoler (rechts) während seiner Tour durch das kirgisische Tjen-Shan-Gebirge.