MIT MENTALER STÄRKE DEN KÖRPER ÜBERWINDEN
Fast schon unmenschliche 263 Kilometer und knapp 30.000 Höhenmeter innerhalb von einer zu Woche beim GORE-TEX Transalpine-Run zu laufen – da stellt sich die Frage: wieso tut man sich das an?


Fast schon unmenschliche 263 Kilometer und knapp 30.000 Höhenmeter innerhalb von einer zu Woche zu laufen – da stellt sich die Frage: wieso tut man sich das an?

„Was wir über den GORE-TEX Transalpine-Run wissen“, sagt Magdalena, „Maggy“ Kalus (GER), „ist, dass er eines der härtesten Bergetappenrennen der Welt ist“. Ihre Laufpartnerin des Teams „You are an adventure story Salomon GORE-TEX“ Anja Kaiser (GER) bestätigt: „Wir wollen einfach nur zusammen und gesund ankommen.“


Das ist gar nicht mal so einfach. In den vergangenen Jahren hatte der Lauf durchschnittlich eine „Drop-Out-Rate“ von 30 %, das heißt von insgesamt 300 startenden Teams haben nur etwa 200 Teams die sieben Etappen überstanden. Darunter sind Profi-Teams, Amateurläufer, gemischte Teams, junge und alte Läufer. Die älteste Teilnehmerin ist 75 Jahre alt. Eine schier unglaubliche Leistung, sollte es die erfahrene Sportlerin mit ihrer Partnerin nach 263 harten Kilometern ins Ziel in Sulden am Ortler schaffen.

Doch auch für zwei Männer, die in der stärksten Kategorie „Men“ starten und die wir näher begleiten werden, wird der GORE-TEX Transalpine-Run kein Spaziergang. Für Jamie Ramsay und Kev Foster (beide UK) hat das Laufen eine ganz besondere Bedeutung. Ihr Team nennt sich „GORE Adventure Runners“ – der Name ist sehr treffend, denn beide entfliehen mit ihren Laufabenteuern ihrem Alltag.


Jamie ist Straßenläufer. Er ist es gewohnt lange Strecken an aufeinanderfolgenden Tagen zu absolvieren. Im Jahr 2015 hat er sich dazu entschieden, nicht mehr dem zu folgen, was andere denken, dass richtig für ihn sei, sondern seinen eigenen Weg zu gehen. Er kündigt seinen Job und legt im Laufstil über 17.000 Kilometer zurück. Dabei passiert er mit seinem Bollerwagen von Kanada bis nach Argentinien 14 Länder und verschleißt 17 Paar Laufschuhe. Er ist durchschnittlich 56 km pro Tag gelaufen, hat die Anden bezwungen und die Atacama Wüste (700 Kilometer) durchquert, doch der GORE-TEX Transalpine-Run reizt ihn ganz besonders:
Es wird komplett anders als alles, was ich bisher gemacht habe. Ich habe noch nie all die verschiedenen Herausforderungen in einem Multiday Laufevent kombiniert. Und wenn es eine passende Laufveranstaltung dafür gibt, dann ist das mit Sicherheit der GORE-TEX Transalpine-Run.

Seit dieser Wendung in Jamies Leben sucht er das Abenteuer. Er lebt in einem Camper, hat keine feste Adresse und wo sonst als beim Trail Running sollte er seinen Laufpartner Kev Foster (UK) kennenlernen. Kev pendelt jede Woche dienstags von Chamonix (F) nach London. Dafür steigt er vor seiner Berghütte aufs Quad, ins Auto, nimmt das Flugzeug, den Bus, die U-Bahn und sitzt pünktlich um 9 Uhr morgens am Schreibtisch – donnerstags dasselbe zurück. Zum „Warum“ sagt er:
Laufen ist für mich eine Befreiung. Dabei vergesse ich den Stress des Alltags und den Druck im Job, kann mich darauf fokussieren, wo ich in meinem Leben wirklich hin will. Hier in Chamonix ist der perfekte Ort dafür.



Kev wurde von Jamie zum GORE-TEX Transalpine-Run inspiriert und beide sind sich einig, dass das für die erfahrenen Läufer eine große Herausforderung wird: „Große Rennen zu laufen, bedeutet vor allem den Kopf in den Griff zu bekommen. Außerdem werden wir unsere Körper überwinden müssen, um uns an die kurzen Regenerationszeiten zu gewöhnen.”

Zurück zu „Maggy“ und Anja. Beide sind aus München und werden als eines der insgesamt 300 Teams im September in Fischen im Allgäu an der Startlinie stehen. Beide gehen ganz normalen Berufen nach, doch ihr Leben ist alles andere als gewöhnlich. Sie versuchen jede freie Minute dafür zu nutzen, um einem Abenteuer hinterherzujagen. Maggy beschreibt die Faszination daran so:
Abenteuer ist für mich etwas, von dem man noch nicht weiß, ob es zu 100 Prozent klappt und ob man das schafft, aber ein berechenbares Risiko dabei ist.

Der GORE-TEX Transalpine-Run ist genau dieses Abenteuer, das die Brünette und die Blonde, wie sie sich selbst nennen, suchen. Beide haben sehr großen Respekt vor den sieben langen Etappen am Stück, doch ein klares Ziel vor Augen: „Für uns als Hobby- und Amateurläufer wird das Ziel sein, die Zeitlimits einzuhalten und das Rennen unbeschadet zu überstehen. Zwar an Besseren orientieren, aber realistisch bleiben.“


Wie hart und überraschend ein Lauf sein kann, haben die beiden kürzlich beim „Elbrus World Race“ am eigenen Körper erfahren müssen. Extrem motiviert, top vorbereitet und eine gute Platzierung anstrebend, kam alles anders. Rückenprobleme und spontane Übelkeit hätten die beiden fast zum Aufgeben gezwungen, doch das liegt nicht in ihrer DNA. Auf Instagram beschrieben sie ihr Finishen des Laufs mit dem Titel „The Walking Dead“. Genau das macht die beiden aus. Sie verlieren nie ihren Humor und Ehrgeiz. Sie können sich quälen, kennen aber auch ihre Grenzen. An die werden sie beim GORE-TEX Transalpine-Run vermutlich auch kommen. „Ohne die entsprechende Vorbereitung und das richtige Equipment wäre ein erfolgreiches Absolvieren des zehrenden Laufs mit dieser enormen Belastung über sieben Tage kaum möglich“, sagt Anja.
 Vor allem am Berg braucht es die richtigen Schuhe mit optimalem Grip und natürlich die passende Bekleidung, die einen zuverlässig schützt, denn mit Wetterumschwüngen ist immer zu rechnen.



In diesem Punkt sind sich die zwei Teams einig und verlassen sich gerne auf die Qualität von GORE-TEX Produktlösungen.

 

 

Die gesamten Interviews mit beiden Teams findest du hier:

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