Mollie Hughes, wie ist es, mit Skiern den Südpol zu erreichen?

 

58,5 Tage allein auf Skiern zum Südpol: Die Weltrekord brechende Expedition von Mollie Hughes

 

Nach 58 Tagen auf Skiern erreichte die britische Abenteurerin Mollie Hughes am 10. Januar 2020 den geographischen Südpol. Alleine kämpfte sie sich auf Skiern durch White Outs, trotzte Schneestürmen und Temperaturen von minus 45 Grad.

Seht hier, wie es Mollie dabei erging und wie wir zusammen mit Mountain Equipment an der richtigen Bekleidung für diese extreme Unternehmung gearbeitet haben:

Vertraut hat sie dabei auf ihre mentale und physische Stärke, sowie dem Unterstützungsteam im Basislager und ihren Partnern. Die britischen Outdoor-Spezialisten von Mountain Equipment entwickelten zusammen mit den Textil-Experten von Gore die Bekleidung für Mollies Expedition. Richard Talbot, Produkt- und Marketingchef:

„If your kit fails, you are potentially a long way from help. You completely relying on your gear.“

Sie wählten dafür die modernste und leistungsfähigste Technologie: das leichteste, extrem atmungsaktive und dabei sehr robuste GORE-TEX Pro. Es ist klar, warum – und doch auch nicht. Denn die wasserdichten GORE-TEX Technologien stehen ja zunächst einmal vor allem für eine Sache: Wasserdichtigkeit.

„What you do need a garment to be is a 100 % windproof!“

Wasser ist in der Antarktis nicht das Problem – zumindest nicht, wenn es als Flüssigkeit vom Himmel fällt. Maßgeblich für die Materialwahl war eine andere Eigenschaft von GORE-TEX Pro: Es ist absolut winddicht! Dabei ist es extrem atmungsaktiv, in der 30-Denier-Variante super leicht und dennoch sehr robust. Und es behält seine Leistungsfähigkeit auch bei Temperaturen von minus 50 Grad. Alles musste funktionieren. Ohne Ausfall. Ohne Backup. Ohne Kompromisse.

„The expedition started very well. For the first two hours or so.“

Mollie startete am 13. November 2019 am Herkules Inlet in der Westantarktis mit 702 Meilen zwischen ihr und dem geographischen Südpol. 1300 Kilometer lagen vor ihr. Am Anfang lief es gut – die ersten zwei Stunden. Dann wendete sich die Lage zum Schlechteren. „I had white out conditions for the first 8 days“, sagt Mollie. Harte Bedingungen mit starken Winden bremsten sie in diesen frühen Tagen aus. Sie war sehr im Verzug. Jeden Morgen stand sie auf und hoffte, dass das Wetter besser werden würde, bevor sie sich in die feindliche Umgebung vor dem Zelt begab. „The clothing I was wearing in Antarctica was one of the most important things. My kind of armour I put on every morning and then I go out in these horrible conditions.“

Trotz dieses anfänglichen Rückschlags kämpfte Mollie weiter. Während der Expedition zog sie einen 105 kg schweren Schlitten und fuhr 10 bis 12 Stunden pro Tag allein auf Skiern. Um ihr Energieniveau aufrechtzuerhalten, verbrauchte Mollie etwa 4.500 kcal pro Tag, mehr als das Doppelte der durchschnittlichen Tagesmenge einer Frau. Trotzdem verlor sie während ihrer Expedition immer noch rund 10 kg.

„The GORE-TEX PRO jacket and salopettes that we made really did help me succeed in Antarctica.“

Am Freitag, den 10. Januar 2020 um 8:50 Uhr (chilenische Zeit) erreichte Mollie Hughes nach 58,5 Tagen und 650 Stunden auf Skiern erfolgreich den Südpol. Damit war sie die jüngste Frau, die solo von der Küste der Antarktis zum geographischen Südpol fuhr.

Mehr Informationen:

Mollie Hughes wird die jüngste Frau der Welt, die solo von der Küste der Antarktis zum Südpol fährt. Damit hat Mollie zwei Weltrekorde aufgestellt: 2017 bestieg sie im Alter von 26 Jahren als jüngste Frau der Welt sowohl die Nord- als auch die Südseite des Mount Everest, des höchsten Gipfels der Welt. Weitere Informationen über Mollies Expedition finden Sie unter www.molliehughes.co.uk oder auf Social Media @molliejhughes.